Wilhelm Leibl – Ein alter Mann mit Hut und Feder – signiert ,datiert 1866


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Wilhelm Leibl – Ein alter Mann mit Hut und Feder – signiert 1866


Wilhelm Leibl, ein alter Mann mit Hut und Feder, Öl auf Leinwand, diese auf Malkarton
aufgezogen, Rückseite mit dem original Galerieetikett und der Registrierungsnummer
der Kunsthandlung Hermes (Frankfurt /Main) die Werke Leibls verkaufte sowie Leibs
Agent war (siehe und vergleiche auch: Wallraf-Richartz-Museum, Inventar-Nr. WRM
1156 Lesendes Mädchen, ..ebenfalls mit Vorbesitz Hermes, Frankfurt/Main). Rechte
untere Ecke signiert und datiert, W. Leibl 1866

Bildgröße: 29 x 23 cm. Rahmengröße: 36 x 30,5 cm

Wilhelm Maria Hubertus Leibl (* 23. Oktober 1844 in Köln; † 4. Dezember 1900 in Würzburg) war als Maler
ein bedeutender Vertreter des Realismus in Deutschland.
Wilhelm Leibl war das fünfte von sechs Kindern des Kölner Domkapellmeisters Carl Leibl und dessen Ehefrau
Maria Gertrud Lemper. Großeltern waren Karl Ferdinand Leibl und Maria Regina Theresia Wagner aus Landau
und Dr. Jakob Lemper, Professor am Kölner Gymnasium Montanum, und Anna Catharina Franziska Blanck
aus Köln.
Wilhelm Leibl verließ früh die Schule und erhielt seine erste Ausbildung nach Abbruch einer Schlosserlehre bei
Hermann Becker in Köln. Ab 1864 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München bei den Lehrern
Hermann Anschütz, Alexander Strähuber, Arthur Georg von Ramberg und 1868 bei Carl Theodor von Piloty. 1869
teilte er sich ein gemeinsames Atelier in München mit den Malern Theodor Alt, Rudolf Hirth du Frênes und
Johann Sperl. Das Hauptwerk dieser Frühzeit, das Bildnis der Frau Gedon (1868/69; München, Neue
Pinakothek), brachte ihn in freundschaftlichen Kontakt mit Gustave Courbet. Der Franzose Courbet hatte mit
seinen realistischen Bildern und ihrer egalitären Flächenstruktur sehr viel Aufmerksamkeit erregt. Leibl reiste
1870 zu einem kurzen Aufenthalt nach Paris, wo er auch die Malerei Édouard Manets kennenlernte.
In München versammelte Leibl 1870 gleich gesinnte Maler, den Leibl-Kreis, um sich (Wilhelm Trübner, Carl
Schuch, Theodor Alt, Karl Haider, zeitweilig auch Hans Thoma). Seit 1873 zog sich Leibl vom Münchner
Kunstbetrieb zurück und lebte mit dem Maler Johann Sperl in Berbling und Bad Aibling in Oberbayern. 1892
wurde Leibl vom Prinzregent Luitpold von Bayern zum königlichen Professor ernannt. Er war schwer herzleidend
mit Atembeschwerden, ging deshalb im Mai/Juni 1900 zur Kur nach Bad Nauheim und als sich sein Leiden
verschlimmerte in eine Klinik in Würzburg, wo er mit Wassersucht starb.

Erhaltung: Die Arbeit ist, wie bei Leibl Werken öfter anzutreffen, sauber auf Malkarton aufgezogen (wahrscheinlich
von der Galerie Hermes besorgt?), Rückseitig mit dem Galerieetikett versehen. Das Bild selbst wurde vom Fachmann
gereinigt, der originale Schleifgoldrahmen der Zeit wurde beibehalten.
          8.500.- €

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Zu Künstler gehörend wie: Hans THOMA - Max LIEBERMANN - Max SLEVOGT - Wilhelm TRÜBNER - Adolph VON MENZEL - Henri DE BRAEKELEER - Jozef ISRAELS - Johann SPERL - Lesser URY - Erich HECKEL -
Ernst Ludwig KIRCHNER - Emil NOLDE- Hermann Max PECHSTEIN - Erich HECKEL - Karl SCHMIDT-ROTTLUFF - Otto MUELLER - Max BECKMANN - Alexej VON JAWLENSKY -