Robert Angerhofer, mentis technici. Original Zeichnung, signiert, datiert 1962


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Robert Angerhofer, mentis technici. Original Zeichnung, signiert, datiert 1962
 
Robert Angerhofer, mentis technici (Rückseite mehrmals korrigierter Titel, siehe Abb. Unten:
„ monumentum in memoria inquecici(?) technici…“ korrigiert auf: „mentis technici“. Rückseitig
auch datiert 1962, sowie nochmals monogrammiert. Bleistift auf Papier unter Passepartout,
rechte untere Seite Monogrammiert RA, gerahmt.

Provenienz: Nachlass Angerhofer, ehemals Dorotheum Auktion: 2011. Los 208
Schätzpreis: 650 € - 1.000 € Österreich, 05.05.2011

Bildgröße: 28 x 17 cm
Rahmengröße: 41 x 30 cm

Robert Angerhofer, geboren am 27. 4. 1895 in Hinterstoder, wurde unmittelbar nach der
Matura zum Kriegsdienst eingezogen und kämpfte an der italienischen Front. Nach Kriegsende
finanzierte er sich aus den Ersparnissen aus seinem Offiziersgehalt die Ausbildung zum
akademischen Maler in der Meisterklasse von Peter von Halm an der Akademie in München.
Nach einem an die Studienzeit anschließenden Aufenthalt in München kehrte er nach Hinterstoder
zurück und verdiente sich zunächst ein Zubrot als staatlich geprüfter Schilehrer. Seine
Verbundenheit zu Sport und Natur spiegelt sich in vielen seiner Bilder, vor allem in seinen
Winterlandschaften, wider. Mit seinen oberösterreichischen Künstlerkollegen verband ihn seine
Mitgliedschaft im Künstlerbund MAERZ. 1938 erhielt er zusammen mit Johann Nepomuk David
den Kulturpreis des Gaus Oberdonau. Seine Werke wurden von den damaligen Machthabern
anerkannt. Die von ihm damals bevorzugten Themen seiner Malerei waren die heimatliche
Landschaft und Menschen bei Sport und Arbeit. Sie begünstigten eine staatliche Förderung.
Nach dem Krieg wurde der Künstler vor allem wegen des während der NS-Zeit erfahrenen
Wohlwollens lange Zeit ignoriert. 1956 nahm er zwar an der Biennale in Venedig teil, fand aber
nur in der italienischen Öffentlichkeit Beachtung. Eine Ausstellung von Werken des Künstlers
im Linzer Ursulinenhof im Jahr 1977 erfuhr eine vernichtende Kritik in der heimischen Presse.
Robert Angerhofer zog sich nun gänzlich aus der Öffentlichkeit zurück, stellte aber sein Schaffen
erst wenige Jahre vor seinem Tod wegen zunehmender Sehschwäche allmählich ein. Er verstarb
im hohen Alter von 92 Jahren in Linz. Seine Darstellung der Holzfäller steht wie auch andere Werke
dieser Schaffensperiode unter dem Einfluß der Neuen Sachlichkeit. Es existieren eine Zeichnung
in schwarzer Kreide im Besitz der Familie des Künstlers und eine Monumentalfassung desselben
Motivs in Hinterstoder.
          290.- €


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Angerhofer gehört in den Kreis von Künstlern wie: Carl MOLL - Marie EGNER - Alfred ZOFF - Olga WISINGER-FLORIAN - Josef STOITZNER - Rudolf VON ALT - Alfons WALDE - theodor VON HÖRMANN - Tina BLAU-LANG - Hugo DARNAUT - Robert RUSS - Jakob Emil SCHINDLER - Ferdinand Georg WALDMÜLLER - Josef FISCHNALLER - Anton Josef STORCH - Emil MANZ - Josef JOBST - Adolf WUTSCHL - Erich HAUSER - Michel SOUTINE - Robert AIGNER - Theodor PRACHENSKY Tirol Südtirol Alto adice. Eduard Thöny.