Kaiserliche Hoheit Maria Josefa von Sachsen 1904, Vintage von Charles Scolik


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Besuch der kaiserlichen Hoheit Erzherzogin Maria Josefa in Strebersdorf 1904

Charles Scolik . - Erzherzogin MariaJosefa. Der Besuch Ihrer Hoheit der Erzherzogin „ Maria Josefa“
in Strebersdorf 4/5. 1904. Vintage original Fotografie, Albumin auf original Untersatzkarton montiert,
Charles Scolik, k. u. k. Hof-Photograph, Wien. Sehr selten!

Fotografiegröße: 25,5 x 20 cm Kartongröße: 40 x 33 cm

Maria Josepha Luise Philippine Elisabeth Pia Angelika Margarete Prinzessin von Sachsen, Erzherzogin von Österreich
(* 31. Mai 1867 in Dresden; † 28. Mai 1944 in Schloss Wildenwart, Chiemgau) war die Mutter von Kaiser Karl I. von Österreich.

Maria Josepha war eine Tochter von König Georg I. von Sachsen und der Infantin Maria Anna von Portugal (1843–1884).
Sie heiratete mit 19 Jahren am 2. Oktober 1886 in Dresden Erzherzog Otto Franz Joseph von Österreich, einen Sohn
von Erzherzog Karl Ludwig von Österreich und Maria Annunziata von Neapel-Sizilien.

Maria Josepha war eine sehr fromme Frau, die die Ehe mit dem „schönen Otto“ nur mit ihrer Religiosität ertrug.
Dafür wurde sie von ihrem Mann als „Nonne“ verspottet. Sie litt sehr unter den Eskapaden ihres Gatten und wurde
beim Kaiser Franz Joseph vorstellig, dass sie die gleichen Rechte wie ihr Mann zuerkannt haben wollte. Einen Kandidaten
hatte sie schon im Auge, den verwitweten Hofschauspieler Otto Tressler. Dieser ging nun im Augarten-Palais bei ihr ein
und aus, jedoch versuchten die Beiden, ihre Beziehung geheim zuhalten. Nachdem ihr Gatte nach Kronprinz Rudolfs Tod
in der Thronfolge an zweiter Stelle stand, war auf keinen Fall an Scheidung und Heirat zu denken. Sie mussten sich mit
gemeinsamen Stunden im Augarten-Palais begnügen und Tressler war des Öfteren bei Soireen eingeladen, wenn der
Gatte wieder einmal mit seinen Zechkumpanen unterwegs war. Kurz nachdem Erzherzog Otto 1906 verstorben war,
trennten sich die beiden, möglicherweise aufgrund des Standesbewussteins Maria Josephas. Diese blieb bis zu ihrem
Lebensende alleine, während Tressler später wieder heiratete.

Im Ersten Weltkrieg pflegte Maria Josepha Kriegsverwundete in ihrem Palais Augarten, in dem sie ein Lazarett eingerichtet hatte.

1919 verließ sie Österreich mit ihrem Sohn Karl und Kaiserin Zita und ging mit ihnen ins Exil.

Maria Josepha starb am 28. Mai 1944 mit 76 Jahren auf Schloss Wildenwart in Bayern. Sie wurde in der Wiener Kapuzinergruft
beigesetzt. Ihr Begräbnis war eines der letzten in dieser Gruft.

Ahnentafel Maria Josepha von Sachsen:

 Ururgroßeltern Kurfürst Friedrich Christian von Sachsen (1722–1763) ∞ 1747 Maria Antonia von Bayern (1724–1780) Herzog
Ferdinand von Bourbon (1751–1802) ∞ 1769 Maria Amalia von Österreich (1746–1804) Friedrich Michael von Pfalz-Birkenfeld
(1724–1767) ∞ 1746 Maria Franziska von Pfalz-Sulzbach (1724–1794) Karl Ludwig von Baden (1755–1801) ∞ 1774 Amalie von
Hessen-Darmstadt (1754–1832) Herzog Franz von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1750–1806) ∞ 1777 Auguste Reuß zu Ebersdorf
(1757–1831) Ferenc József Kohàry (1760−1826) Antonia von Waldstein zu Wartenberg (1771–1854) König Johann VI. (1767–
1826) ∞ 1785 Charlotte Joachime von Spanien (1775–1830) Kaiser Franz II. (1768–1835) ∞ 1790 Maria Theresia von Neapel-
Sizilien (1772–1807) Urgroßeltern Maximilian von Sachsen (1759–1838) ∞ 1792 Caroline von Bourbon-Parma (1770–1804)
König Maximilian I. Joseph (1756–1825) ∞ 1797 Karoline von Baden (1776–1841) Ferdinand von Sachsen-Coburg-Saalfeld
(1785–1851) ∞ 1815 Maria von Koháry (1797–1862) König Peter IV. von Portugal (1798–1834) ∞ 1817 Maria Leopoldine von
 Österreich (1797–1826) Großeltern König Johann von Sachsen(1801–1873) ∞ 1822 Amalie Auguste von Bayern (1801–1877)
König Ferdinand II. von Portugal (1816–1885) ∞ 1836 Maria II. von Portugal (1819–1853) Eltern König Georg von Sachsen (1832
–1904) ∞ 1859 Maria Anna von Portugal (1843–1884)

Charles Scolik (* 16. März 1854 in Wien; † 1. Juni 1928 ebenda) war ein österreichischer Fotograf. Scolik machte ab 1867
eine Ausbildung zum Fotografen. 1876 übernahm er das Wiener Atelier F. Kohler, welches er dem Namen Atelier Amelie
weiterführte. Diese erste selbständige Tätigkeit gab er jedoch bald wieder auf, um als Angestellter des Fotografen Carl
Kroh zu arbeiten. 1886 wurde er erneut selbständig und betrieb gleichzeitig mit Friedrich Mallmann ein Photochemisches
Versuchs-Laboratorium. In der Folgezeit entwickelte er sich zu einem der führenden Portraitfotographen Wiens. Scolik
fotografierte seit Beginn der 1890er Jahre als einer der ersten österreichischen Fotografen öffentliche Ereignisse, der
seine Aufnahmen in der Presse veröffentlichte.

Erhaltung: Kanten etwas bestoßen, Karton etwas fleckig, Aufnahme selbst sehr gut erhalten
          190.- €

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