Anton Brioschi, Tempel in Egypten(!), original Aquarell, um 1890, Ägypten, Egypt



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Anton Brioschi, Tempel in Egypten(!) Aquarell, original Signaturstempel, um 1890

Anton Brioschi, Tempel in Egypten (betitelt, rechts unten), original Signaturstempel, Aquarell auf
festen Papier, original Rahmen, um 1890.


Darstellungsgröße. 44,5 x 31,5 cm. Rahmen: 78 x 59 cm.

Anton Brioschi (* 30. November 1855 in Wien; † 31. August 1920 ebenda) war ein österreichischer
Landschafts-, Marine- und Hoftheatermaler und Grafiker.

Anton Brioschi, Sohn von Carlo Brioschi (1826–1895) und Bruder von Othmar Brioschi (1854-1912)
studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Josef Ritter von Storck (1830-1902), Michael Rieser
(1828-1905) und Valentin Teirich (1844-1876). Er kam 1882 an das Stadttheater in Teplitz und war
anschließend ein halbes Jahr bei dem Theatermaler Simon Quaglio (1795-1878) in München tätig.
1883 als Theatermaler am Hoftheater in Hannover, wo er von den lokalen Medien lobend erwähnt wird.

Ab 1884 arbeitet er in Wien an der Seite seines Vaters in dessen privatem Atelier und an der Hofoper,
ab 1. Juni 1886 folgt er diesem als Leiter des Hofoperntheaterateliers nach und bleibt hier bis zu seinem
Tod. 1884 Entwurf und Ausführung des Eisernen Vorhanges der Hofoper (im 2. Weltkrieg zerstört).
Anton Brioschi stattet nach eigenen Entwürfen die bedeutendsten Inszenierungen (Verdi, Othello, 1888;
Mascagni, Cavalleria rusticana, 1891; Leoncavallo, Der Bajazzo, 1893; Smetana, Die verkaufte Braut,
1896 und Dalibor, 1897; Massenet, Werther, 1892 u.v.a.) der Hofoper bis zur Jahrhundertwende aus.
Seine Bühnenbilder werden von der zeitgenössischen Kritik als Bildungserlebnisse oft hymnisch gelobt
 und seine leuchtenden Farben mit Begeisterung erwähnt. Mit der Berufung 1897 von Gustav Mahler als
Direktor des Hauses und 1900 von Heinrich Lefler als Leiter des Ausstattungswesens wird Brioschi's
Selbständigkeit eingeschränkt, er führt nun meist fremde Entwürfe aus. Ab 1903, mit der Übernahme des
 Dekorationswesens durch Alfred Roller, beschränkt sich Anton Brioschi's Aufgabenbereich nur mehr auf
bühnengerechte Ausfertigung der Dekorationen nach Rollers Entwürfen.

Mit Anton Brioschi endet die Ära der Theatermaler-Familie Brioschi; sie bestimmte nicht nur Stil und
Standard des Wiener Ausstattungswesens, sondern den Geschmack im mitteleuropäischen Theater.
Zahlreiche Werke (Grafiken, Aquarelle und Ölgemälde) befinden sich in Museen oder im Privatbesitz.
          570.- €


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Brioschi gehört zum Kreis von Künstlern wie: Alfons WALDE - Rudolf WACKER - Olga
WISINGER-FLORIAN - Egon SCHIELE - Josef STOITZNER - Max WEILER - Hans STAUDACHER - Ferdinand Georg WALDMÜLLER - Wilhelm THÖNY -
Angelica KAUFFMAN Gustav KLIMT - Markus PRACHENSKY - Alexander KOESTER - Friedrich GAUERMANN - Giovanni SEGANTINI - Leo PUTZ - Oskar
KOKOSCHKA - - Oskar MULLEY - Alfred ZOFF - Franz VON DEFREGGER - Franz Xaver PETTER - Edward Theodore COMPTON - Albin EGGER-LIENZ -
Josef LAUER - Edward Harrison COMPTON - Adolf DIETRICH - Friedensreich HUNDERTWASSER - Joseph FLOCH - Rudolf VON ALT - Hugo DARNAUT -
Tina BLAU-LANG – Ägypten Egypt;