Alois Hans Schram – Porträt der Fanny Herzmansky – signiert 1887


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Alois Hans Schram – Porträt der Fanny Herzmansky – signiert 1887


Alois Hans Schram – Porträt der Fanny Herzmansky, Aquarell, Bleistift und Tusche auf Papier, betitelt, signiert
und datiert, AH Schram 1887. Auf Untersatzkarton abnehmbar fixiert und unter Passepartout.

Zu Schram siehe auch ausführlich Thieme/Becker.

Schram Alois Hans, Maler. Geb. Wien, 20. 8. 1864; gest. ebenda, 8. 4. 1919. Sohn eines Postrats. S. stud. nach dem Besuch des
Unterrealgymn. 1879–88 u. a. bei Karl Wurzinger, Makart (s. d.) und Josef Matthias Trenkwald an der Wr. Akad. der bildenden Künste,
wo ihm 1881 der Füger-Preis in Gold für Komposition und 1887 der Spezialschulpreis für sein großes Historienbild „Bianca Capello“,
das später an das Mus. in Denver, Col. (USA), verkauft wurde, zuerkannt wurde. Für sein Werk „Kaiser Maximilians Ein- zug in Gent“
erhielt er das Staatspreis- stipendium, aufgrund dessen er sich 1889–90 in Rom aufhielt; 1891 kehrte er nach Wien zurück. In späterer
Folge führ- ten ihn weitere Stud.Reisen u. a. in die Niederlande (1893/94), nach Frankreich (1893, 1899), Griechenland, in die Tür- kei,
nach Syrien und Palästina bis nach Ägypten sowie nach Deutschland, Bel- gien, England und Spanien. Ab Mitte der 90er Jahre war
er in Wien als Porträtist, daneben auch als Dekorationsmaler tätig, so etwa für das Palais Vivante in Triest und das Justizgebäude in
Salzburg. 1909–11 schuf er in Vestibül und Atrium des Wr. Parlamentsgebäudes Friese, die Allegorien der Segnungen des Frieden
und der Bürgertugenden zeigen. Bedeu- tend sind aber v. a. seine 1915 geschaf- fenen Deckengemälde im Festsaal der Neuen Hofburg,
wobei als „malerische Leistung die Farbentwürfe, die als auto- nome Kunstwerke gelten können, weit über den ausgeführten
Monumentalbil- dern stehen“ (Kitlitschka). Er gilt für Österr., nach einer eher dem Jugendstil zuzuordnenden Periode, als künstler.
bedeutender Vertreter der Spätphase des Neobarock. 1890 wurde S. Mitgl. der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens
(Künstlerhaus), wo er auch Mitgl. des Aquarellistenclubs und des Malerver- bands war. S. beteiligte sich an zahlrei- chen Ausst. und
wurde mehrfach ausgez., so erhielt er u. a. 1892 die silberne Staats- medaille, 1902 die Erzhg. Carl-Ludwig- Medaille, 1908 die große
goldene Staats- medaille; ebenso war er Träger mehrerer hoher in- und ausländ. Orden und Ausz.; 1917 Tit. Prof. Seinen gesamten
Nachlaß widmete er der Genossenschaft der bil- denden Künstler Wiens; aus dessen Ver- kaufserlös entstand der „Prof. Alois Hans
Schram Fonds zur Förderung künstleri- scher Bestrebungen“, aus dem größere künstler. Vorhaben und Ausst. dotiert wurden
(Ende 1928 aufgelöst).

W.: Prinz Georg v. Preußen, 1886 (Porträt); Friedhof in Konstantinopel; Orientalin; Schiffswerft in Grado; Badende Frauen; Aus dem
Schloßpark in Dt. Altenburg; Venetian. Maskenfest; Aus Damaskus; Am Grabe des Kalifen; allegor. Deckengemälde (Festsaal der
Allg. Sparkasse, Linz); Entwürfe zu Deckengemälden im Fest- saal der Wr. Hofburg (Burghauptmannschaft, Wien); usw. (W. Aichelburg)

Größe Abbildung: ca. 22 x 14 cm Passepartout: 40 x 25 cm.
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Schram gehört zum Kreis von Künstlern wie Hans MAKART - Max KLINGER - Gabriel Cornelius VON MAX - Franz VON DEFREGGER - Franz Seraph VON LENBACH - Carl Theodor VON PILOTY - Franz VON STUCK - Adolph VON MENZEL - Edmund Friedrich KANOLDT - Alexander KOESTER - Alfons WALDE - Oskar MULLEY - Leo PUTZ - Albin EGGER-LIENZ - Sepp DEFREGGER - Marie EGNER - Friedrich GAUERMANN - Ferdinand Georg WALDMÜLLER - Marie EGNER - Jacob GAUERMANN - Rudolf VON ALT - Egon SCHIELE - Franz VON DEFREGGER - Alfred ZOFF - Theodor VON HÖRMANN und anderen.Habsburg Lothringen, Biedermeier Wien.